SPÖ Neusiedl am See legt Rettungskonzept Hallenbad Neusiedl am See vor!
Nach dem Scheitern der ÖVP Neusiedl am See, einen realisierbaren Finanzierungsplan für das Hallenbad zu erstellen, hat sich die SPÖ dieses Themas angenommen. Nach monatelangen Verhandlungen mit dem Bildungsministerium kann eine Finanzierung des Bundes bis zu 1,3 Mio. Euro in Betracht gezogen werden. Daneben gibt es auch eine Zusage des Landes in der Höhe von bis zu 1 Mio. Euro. Mit den Bezirksgemeinden muss auf Augenhöhe nochmals verhandelt werden.
Bereits 1976 hat das Bildungsministerium mit der Stadt Neusiedl am See einen Vertrag über die Mitfinanzierung am Bau des Hallenbades geschlossen. Damals wurde ein Betrag von 2,1 Mio. Schilling zur Errichtung beigesteuert, damit den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zum Schwimmunterricht gegeben wird. Ohne Hallenbad müsste der Bund für das Gymnasium Neusiedl nunmehr einen dritten Turnsaal errichten. Auf Grundlage dieses Vertrages hat der Landesschulrat für Burgenland mit dem Bildungsministerium verhandelt und konnte mit Juli 2017 eine Zusage über eine Beteiligung von bis zu 1,3 Mio. Euro erreichen. Voraussetzung hierfür ist ein brauchbares Gesamtkonzept über Finanzierung und Nutzung des Bades.
Durch diesen finanziellen Beitrag des Bundes und den bereits zugesagten Geldern des Landes wäre eine Sanierung des Hallenbades trotz angespannter Finanzlage von Neusiedl am See möglich. Die bisherigen Verhandlungen mit den Gemeinden hatten weder ein Gesamtkonzept als Grundlage noch wurde partnerschaftlich verhandelt. Dies wollen wir besser machen!
Studien über die möglichen Sanierungsvarianten wurden bereits 2016 erstellt, die Kosten reichen von 4 Mio. Euro bis 9 Mio. Euro. Bei einem Budgetrahmen der Stadt Neusiedl am See von 15 Mio. Euro jährlich ist dies durchaus machbar. Damit hat die SPÖ Neusiedl am See einen ersten wesentlichen Schritt zur Rettung des Hallenbades Neusiedl am See gelegt und zeigt damit Handlungskompetenz.


